Detox mit Kräutergarten

Wildkrauter_klein

Dem Körper etwas Gutes tun kann im Alltag ganz schön stressig sein. Gerne mache ich mir frische Smoothies und probiere ständig neue Rezepte aus. An „richtige“ grüne Smoothies (ohne Zusatz von zucker aus Obst) habe ich mich aber bisher kaum rangewagt. Ich war immer der Ansicht ein Smoothie muss schmecken – und das bin ich immer noch.

Nachdem ich mal das Fasten ausprobiert hatte (was sich allerdings für meinen jungen und gesunden Körper eher als Belastung herausstellte) fand ich die Idee schön, mal einen Detox-Tag einzulegen. Bei meiner Ernährung achte ich bisher auf Bio-Lebensmittel und verzehre Süßes in Maßen. Außerdem lebe ich natürlich vegan, eine gute Grundlage also für eine gesunden Körper. Ein kleiner Onlineshop „wild.kräuter“, der sich wesentlich besser als ich mit Detox auskennt, bietet fertige grüne Säfte, frisch zubereitet an. Das wollte ich ausprobieren und so startete ich den Selbstversuch.

Ich hatte ein anstrengendes Wochenende hinter mir und dachte es sei eine prima Idee am Dienstag darauf zu entschlacken, bevor der Körper die ganze Anstrengung müde ist und sich einer kleinen Herbstrippe hingibt. Das Päckchen kam Dienstag per Express-Lieferung um 12 Uhr in einem isolierten Karton mit Kühlakku an. Die Fläschchen sind aus recycletem PET.

wild-krDas ausgesuchte Programm „Super Detox“ für einen Tag besteht aus:

1 Weizengrasshot
4 Säfte a 0,5 l ( cucumera, liebesgrün, gipfelstürmer, grünzeit )
1 Mylch a 0,5 l ( Mandelmylch )
1 Kurkuma Essenz

Per Mail hatte ich eine Anleitung zum Detox-Tag bekommen und vertiefte mich erstmal in die Anleitungen in welcher Reihenfolge man was am besten zu sich nehme. Gerne wollte ich den Detox-Tag am Dienstag schon einlegen, da das Päckchen aber erst zum Mittagessen ankam, hatte mich der große Hunger schon zuvor gepackt und ich machte einen kleinen Testlauf. Am bekanntesten kam mir die Mandelmylch vor, also probierte ich davon einen Schluck. Sie schmeckt sehr frisch und deutlich nach Rohkostmandeln, wie ich sie kenne. Allerdings war sie mir viel zu süß. In Rücksprache mit dem Hersteller kann man dies wohl variieren, jeder mag schließlich anderes. Meinem Freund hat sie zum Beispiel sehr gut geschmeckt.

Zweiter Versuch: Gipfelstürmer. Ich war erst etwas skeptisch, weil ich meinen grünen Smoothies immer eine Banane oder Mango für die fruchtige Süße hinzugefügt hatte. Ich muss aber sagen, dass mir diese ungesüßten grüne Smoothies sehr gut schmecken, das hätte ich wwirklich icht erwartet. Es erinnert an delikates Salat-Dressing. Den Gipfelstürmer trank ich halb leer, dann war der Tag auch schon rum.

Meinen Entgiftungstag nahm ich mir mit aller Kraft für Mittwoch vor. Morgens öffnete ich putzmunter den Weizengrasshot (in der Anleitung hieß es auf nüchternen Magen trinken). es roch schon sehr nach frissch gemähtem Gras, trotzdem leerte ich das Gläschen in einem Schluck. Gesund sein will schließlich gelernt sein. Gaanz ehrlich: geschmeckt hat es mir nicht. Vielleicht muss man sich an den Geschmack erst gewöhnen, machbar war es allemal. Und wenn es meinem Körper damit besser geht, ziehe ich diese Kur jedem Atibiotika vor.

Auf den Weizengrasshot folgte ein grüner Saft zum Frühstück, dann etwas Obst, Mittagessen und ein Saft nachmittags. Das übliche Detox-Reglement habe ich damit wohl nicht eingehalten. Aber da ich nebenher arbeiten musste und den Tag nicht ausschließlich mit grünem Saft und Yoga einteilen konnte, fand ich etwas feste Nahrung für Zwischendurch ganz angenehm. Ein Saft wartet heute Nachmittag noch auf seinen Einsatz und ich freue mich schon darauf ihn zu probieren. Mein Wohlbefinden hat sich trotz Stress in den letzten Tagen gesteigert.

Pluspunkte:
+ gesund UND lecker
+ schnelle Lösung vom Profi für daheim
+ guter Kundenservice
+ die Säfte kommen gekühlt und verzehrfertig an
+ 2-3 Tage haltbar

Verbesserungsvorschläge:
– sehr viel Verpackungsmüll

Fazit: 9 von 10 Sternen. Die Säfte sind gut verdaulich und ich habe das Gefühl dass mein Körper mit allem was ihm in den letzten Tagen zugeführt wurde gut umgehen konnte. Es hat mich überrascht, dass Mangold, Salat und Kohl als Saft überhaupt so angenehm schmecken können. Ich empfehle auf jeden fall sich erst einmal an gemischte (Gemüse und Obst) Smoothies oder Säfte heranzuwagen bevor man die hardcore-Variante versucht. Das Programm finde ich für einen Tag sehr viel, zumal die Säfte äußerst sättigend sind. Aber ich könnte mir durchaus wieder einmal drei Tage vorstellen, die ich mit diesen Säften angehe. Auf jeden Fall eine schöne Idee, wenn man mal wieder Oxidantien auftanken möchte.

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